Satzung - SV Wickrathberg 1906 e.V.

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Der Verein

Satzung des SV Wickrathberg 1906 e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Zweck und Gemeinnützigkeit


  1. Der im Jahre 1906 in Wickrathberg gegründete Verein führt den Namen Spielverein Wickrathberg 1906 e.V. Der Verein hat seinen Sitz in Wickrathberg. Die Farben des Vereins sind grün-weiß. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach eingetragen.


  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr


  1. Der Verein ist Mitglied des Fußballverbandes Niederrhein e.V. Er unterwirft sich als solches dessen Satzung sowie den Satzungen und Ordnungen der Verbände, denen der Fußballverband Niederrhein e.V. als Mitglied angehört.


  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigter Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen oder Gewinnanteile aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.


  1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports auf allen Gebieten. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die planmäßige Pflege aller betriebenen Sportarten und aller sonstigen sportlichen Betätigungen als Mittel zur körperlichen Ertüchtigung und sittlichen Festigung der Sportler - vor allem der Kinder und Jugendlichen.


  1. Beim Ausscheiden oder Ausschluss von Mitgliedern und bei Auflösung, Aufhebung oder Wegfall des bisherigen Zwecks des Vereins erhalten die Mitglieder keinerlei Anteile am Vereinsvermögen.


§ 2 Erwerb der Mitgliedschaft


  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.


  1. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand nach §26BGB ein Aufnahmegesuch zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand nach §26BGB. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied bzw. dessen gesetzlicher Vertreter die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung an. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden.


  1. Der Verein besteht aus:


    1. Aktiven Mitgliedern

    2. Fördermitgliedern

    3. Ehrenmitgliedern


  1. Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die sämtliche Angebote des Vereins im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen können und/oder am Spielbetrieb teilnehmen können.


  1. Fördermitglieder zahlen einen verminderten Beitrag und dürfen die Vereinsangebote im Rahmen der bestehenden Ordnungen nur eingeschränkt nutzen.


  1. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss mit einfacher Mehrheit der Mitgliederversammlung gewählt.


  1. Einzelheiten regelt die Beitragsordnung


§ 3 Straf- und Ordnungsmaßnahmen


  1. Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Anordnungen des Vorstandes nach §26BGB oder der Abteilungen verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom geschäftsführenden Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:


    1. Verweis

    2. Angemessene Geldstrafe

    3. Zeitlich begrenztes Verbot des Betretens der vom Verein genutzten Sportstätten.

    4. Ausschluss


  1. Der Bescheid über die Maßregelung ist schriftlich zuzustellen. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag Stellung zu nehmen.


§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft


  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss aus dem Verein. Die Austritterklärung ist schriftlich unter Einhaltung einer Frist von spätestens 6 Wochen zum Ende eines Kalenderjahres an den Vorstand nach §26BGB zu richten.


  1. Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung - die mündlich oder schriftlich erfolgen kann - durch den Vorstand nach §26BGB aus dem Verein ausgeschlossen werden,


    1. wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins, gegen die Vereinszwecke oder die Vereinssatzung;

    2. wegen einer unehrenhaften oder grobunsportlichen Handlung;

    3. wenn es sich den Anordnungen des Vorstandes widersetzt und dies trotz Abmahnung fortsetzt;

    4. wenn es mit Beitragszahlungen von mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist und trotz Mahnung nicht zahlt.


  1. Der Antrag über den Ausschluss ist schriftlich mit Begründung zuzustellen. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom Gesamtvorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.


  1. Der Vorstand nach §26BGB entscheidet mit einfacher Mehrheit. Der Ausschließungsbeschluss wird mit Bekanntgabe an das betroffene Mitglied wirksam. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen zuzustellen.


  1. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein herauszugeben oder wertmäßig abzugelten. Dem austretenden Mitglied steht kein Anspruch auf Rückzahlung überzahlter Beiträge zu.


§ 5 Beiträge und Umlagen


  1. Jedes Mitglied hat den jährlichen Beitrag und eine Aufnahmegebühr zu zahlen. Zusätzlich können für bestimmte Leistungen des Vereins besondere abteilungsspezifische Beiträge, Kursgebühren und Sonderbeiträge erhoben werden.


  1. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Höhe des Beitrags und der Aufnahmegebühr sowie über die Festsetzung außerordentlicher Umlagen für besondere Zwecke.


  1. Zur Deckung außerplanmäßigen Finanzbedarfs über die gewöhnliche Geschäftstätigkeit hinaus kann die Mitgliederversammlung die Erhebung von Umlagen beschließen. Diese Umlagen können jährlich bis zum 6-fachen des Mitgliedsbeitrages betragen. Maßgebend ist der Jahresbeitrag, den das zahlungsverpflichtete Mitglied zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Erhebung der Umlage zu zahlen hat.


  1. Der Vorstand nach §26BGB ist berechtigt, in Härtefällen Zahlungserleichterungen oder Beitragsermäßigung zu gewähren.


  1. Von Mitgliedern, die dem Verein eine Einzugsermächtigung erteilt haben, wird der Beitrag zum Fälligkeitstermin eingezogen.


  1. Bei Neueintritt sind Beiträge und Gebühren zu Beginn der Mitgliedschaft fällig.


  1. Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind dadurch entstehende Bankgebühren durch das Mitglied zu tragen.


§ 6 Stimmrecht und Wählbarkeit


  1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr. Wählbar ist jedes Mitglied mit Vollendung des 18. Lebensjahres. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.


  1. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Das Stimmrecht eines Minderjährigen wird durch seine gesetzlichen Vertreter ausgeübt.


  1. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Wahl des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.


§ 7 Vereinsorgane


  1. Organe des Vereins sind:


    1. Die Mitgliederversammlung

    2. Der Vorstand nach §26BGB

    3. Der Gesamtvorstand

    4. Die Ressorts

    5. Die Jugendversammlung

    6. Der Jugendvorstand


§ 8 Mitgliederversammlung


  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.


  1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in jedem Jahr, bis spätestens Ende Mai statt.


  1. Bekanntgabe der Tagesordnung durch schriftliche Mitteilung oder per Veröffentlichung auf der Homepage des Vereins oder per elektronisch geeigneter Form an alle Mitglieder. Zwischen der Einberufung und dem Versammlungstag muss eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Die Tagesordnung setzt der Gesamtvorstand durch Beschluss fest.


  1. Jedes stimmberechtigte Mitglied kann bis spätestens zum 01.03. eines jeden Jahres beim Vorstand nach §26BGB schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten auf die Tagesordnung gesetzt werden.


  1. Die Mitgliederversammlung wird vom 1.Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Gesamtvorstandes geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer.


  1. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 30 Tagen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es


    1. der Vorstand nach §26 BGB beschließt oder

    2. ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden unter Angabe von Zweck und Gründen beantragt hat.


  1. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat mindestens folgende Punkte zu enthalten:

    1. Bericht des 1. Vorsitzenden

    2. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer

    3. Entlastung des Vorstandes nach §26BGB

    4. Wahlen, soweit diese erforderlich sind

    5. Festsetzung der Mitgliederbeiträge und außerordentlichen Beiträge

    6. Wahl der Kassenprüfer

    7. Verschiedenes


  1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn der Antrag auf geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung. Blockwahl ist zulässig.


  1. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der gültig abgegebenen Stimmen gestellt werden. Satzungsänderungen aufgrund von Auflagen des Registergerichts oder anderer Behörden sowie redaktionelle Änderungen können vom Vorstand nach §26BGB beschlossen werden. Sie werden der Mitgliederversammlung bei nächster Gelegenheit zur Kenntnis gegeben.


§ 9 Vorstand

  1. Der Gesamtvorstand besteht aus:


    1. Dem 1. Vorsitzenden

    2. Dem 2. Vorsitzenden

    3. Dem 1. Kassierer

    4. Dem 2. Kassierer

    5. Dem 1. Geschäftsführer

    6. Dem 2. Geschäftsführer

    7. Den Jugendvorstandsmitgliedern

    8. Dem Fußballobmann

    9. Dem Obmann der Alt Herren Mannschaft

    10. Den Beisitzern


  1. Der Vorstand nach § 26 BGB setzt sich wie folgt zusammen:


    1. Der 1. Vorsitzende

    2. Der 1. Geschäftsführer

    3. Der 1. Kassierer


Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zwei Mitglieder dieses Vorstandes sind jeweils gemeinsam vertretungsberechtigt. Für die Durchführung von Bankgeschäften ist der 1. Kassierer oder der 2. Kassierer zuständig. Sollten alle gewählten Kassierer ihre Tätigkeit nicht ausüben, können der 1. Vorsitzende und der 1. Geschäftsführer gemeinschaftlich als Vertretung agieren.


  1. Die Mitglieder des Gesamtvorstands werden einzeln durch die Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.


  1. Die Mitglieder des Gesamtvorstands bleiben bis zur satzungsgemäßen Neuwahl kommissarisch im Amt, gleichgültig, ob diese Wahl mehr oder weniger als zwei Jahre nach Beginn der Amtszeit stattfindet.


  1. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus oder kann ein Vorstandsamt nicht besetzt werden, so bestellt der Vorstand nach §26BGB ein Mitglied, welches das Amt kommissarisch bis zur nächsten entsprechenden Mitgliederversammlung führt.


  1. Sollte ein Vorstandsamt nicht anderweitig besetzt werden können, so kann ein amtierendes Vorstandsmitglied ein zweites Amt ausüben. Die nächste entsprechende Mitgliederversammlung wählt ein Vorstandsmitglied bis zur nächsten turnusgemäßen Neuwahl.


  1. Dem Gesamtvorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch Satzung oder Ordnungen einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.


  1. Die Sitzungen des Gesamtvorstandes sollen regelmäßig sechsmal im Jahr stattfinden. Weitere Sitzungen kann der 1. Vorsitzende bei Bedarf einberufen. Ferner tritt er zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder mindestens drei Gesamtvorstandsmitglieder es beantragen. Die Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Er ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen mit finanziellen Auswirkungen müssen mindestens der 1. Kassierer sowie ein weiterer gesetzlicher Vertreter anwesend sein


  1. Zu den Aufgaben des Gesamtvorstandes gehören insbesondere:

    1. Die Entscheidung über den vom 1. Kassierer erstellten Haushaltsentwurf und eventueller Nachträge.

    2. Die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

    3. Die Bewilligung von Ausgaben

    4. Aufnahme, Ausschluss und Bestrafung von Mitgliedern


  1. Der 1. Vorsitzende, der 1. Geschäftsführer sowie der 1. Kassierer haben das Recht an allen Sitzungen der Abteilung und Ausschüsse beratend teilzunehmen.


  1. Der Vorstand nach §26BGB ist berechtigt, bei Bedarf aufgabenbezogen für einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen und diesen die damit verbundene Vertretung und Geschäftsführung zu übertragen. Er kann ferner für bestimmte Aufgaben Ausschüsse bilden, Aufgaben delegieren und Ordnungen erlassen.


  1. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand nach §26BGB ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Geschäftsführer und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Im Weiteren ist der Vorstand nach §26BGB ermächtigt, zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke Verträge mit Übungsleitern abzuschließen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der 1. Vorsitzende.


  1. Die Mitglieder des Gesamtvorstands nehmen ihre Aufgaben grundsätzlich ehrenamtlich wahr. Bei Bedarf können Vereinsämter unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage des Vereins im Rahmen einer entgeltlichen Tätigkeit auf Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden. Der Gesamtvorstand kann durch Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Aufwandspauschalen festsetzen.


  1. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der Vorstand nach §26 BGB zuständig. Der Vorstand nach §26 BGB kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.


  1. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Gesamtvorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.


  1. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins, die im Auftrag des Vereins handeln, einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann grundsätzlich nur innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden. Pauschale Erstattungen z.B. für Reisekosten werden nur unter Beachtung der einkommensteuerlichen Höchstgrenzen gewährt. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten.


  1. Einzelheiten kann die Finanzordnung regeln.


  1. Die Mitglieder des Gesamtvorstandes haben in der Sitzung des Gesamtvorstandes je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Gesamtvorstandsmitglieder anwesend ist.


  1. Die Mitglieder des Vorstandes nach §26 BGB haben in den Sitzungen des Vorstandes nach §26BGB je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der Vorstand nach §26BGB ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind.


  1. Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung und dürfen dieser nicht widersprechen.


§ 10 Protokollierung und Beschlüsse


  1. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie der Vorstandssitzungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem jeweils gewählten Protokollführer zu unterzeichnen ist.


§ 11 Vereinsjugend


  1. Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres – in Ausbildung oder Studium bis zum 27. Lebensjahr.


  1. Die Jugend verwaltet sich selbst im Rahmen der Jugendordnung.


  1. Der Jugendvorstand ist für alle Jugendangelegenheiten des Vereins zuständig. Er entscheidet über die Verwendung aller der Jugend zufließenden Mittel.


  1. Organe der Vereinsjugend sind:

  1. der Jugendvorstand und

  2. die Jugendversammlung


  1. Näheres regelt die Jugendordnung, die von der Jugendversammlung des Vereins beschlossen wird.


§ 12 Kassenprüfung


  1. Die Kasse des Vereins sowie eventuelle Kassen der Abteilungen werden in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer geprüft. Zusätzlich wird ein Ersatzkassenprüfer gewählt.


  1. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Gesamtvorstand angehören.


  1. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und empfehlen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung der Kassierer.


  1. Die Amtszeit der Kassenprüfer beträgt zwei Jahre, wobei jeweils einer der beiden Kassenprüfer im geraden und der zweite im ungeraden Kalenderjahr gewählt wird. Eine Wiederwahl ist nicht zulässig.


  1. Darüber hinaus haben die Kassenprüfer jederzeit das Recht, Kassenprüfungen vorzunehmen.


§ 13 Haftung des Vereins


  1. Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung den steuerlichen Freibetrag nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein - die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen - nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.


  1. Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.


§ 14 Datenschutz im Verein


  1. Zur Erfüllung der Zwecke des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verändert.


  1. Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf:


a)  Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten;

b)  Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind;

c)  Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt;

d)  Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.


  1. Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als der jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zwecke zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

§ 15 Auflösung des Vereins


  1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die „Auflösung des Vereins“ ist einziger Tagesordnungspunkt.


  1. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es

    1. der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von Dreivierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat oder

    2. von Zweidritteln der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.


  1. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreivierteln der erschienen, stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.


  1. Sofern die Mitgliederversammlung nichts Anderes beschließt, ist im Falle der Auflösung der Vorstand nach §26BGB als Liquidatoren des Vereins bestellt.


  1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das verbleibende Vermögen des Vereins an den Verein für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg 1930 e.V. mit der Zweckbestimmung, dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Wahrung der satzungsgemäßen Zwecke zu verwenden.


§ 16 Gültigkeit dieser Satzung


  1. Die verstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 07.04.2017 beschlossen.


  1. Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.



  1. Beschlüsse dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.


  1. Alle bisherigen Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft.


 
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